Frankfurt/Oder (eb/geh). In Eberswalde fand der Regionalwettbewerb Brandenburg Ost „Jugend forscht und Schüler experimentieren 2019“ statt.

Schon zum zehnten Mal gingen Kinder aus dem Zentrum für Begabungsförderung „EinSteinchen“ an den Start. Im hauseigenen Schülerlabor haben sie an eigenen Projektideen geforscht. Sie suchten sich ein Thema, dachten sich den Versuchsaufbau aus und bauten ein Modell, stellten Vermutungen darüber auf, zu welchen Ergebnissen sie kommen könnten, führten Experimente, Zählungen und Messungen durch, notierten Daten und werteten diese aus. Alles mündete in einer schriftlichen Arbeit. Für den Wettkampf haben die Kinder eine Wandzeitung gestaltet und sich einen Standaufbau überlegt. Außerdem fassten sie ihre Forschungen und Ergebnisse in einem Vortrag für die Jury zusammen.
Das frühe Aufstehen - 5 Uhr - am Wettbewerbstag hat sich schließlich gelohnt. In der Sparte „Schüler experimentieren“ haben alle zehn Kinder aus dem Zentrum für Begabungsförderung „EinSteinchen“ mit hervorragenden Ergebnissen teilgenommen und sind deshalb zusätzlich mit verschiedenen Sonderpreisen ausgezeichnet worden.
Jakob Schöfisch (11) beschäftigte sich mit dem Einfluss von Gewichten auf die Laufleistung eines salzwasserangetriebenen Monstertrucks. Amelie Ludwig (9) und Pauline Pohland (9) entwickelten eine Schallschutzmatte für Türen. Lilli Zecha (14) stellte Bioplastik aus einer Mikroalge her und Max Pohlmann (11) baute eine Filterboje für Kleingewässer. Kaja Hartmann (11) forschte zur Optimierung des Chlorgehaltes von Poolwasser mit hautfreundlicherem pH-Wert und Johanna Schöfisch (14) zur evolutionären Kälteanpassung der Corbicula flumi-nea (Körbchenmuschel). Matti Schmalz (9) beschäftigte sich mit den Auswirkungen von Kaffeesatz auf Regenwürmer. Chiara Freyer (10) und Klara Guzenda (10) konstruierten einen Hitzeschild für große Fensterfronten.