Frankfurt/Oder (gla). Das sieben Meter hohe Gesprenge aus dem fünfzehnten Jahrhundert wurde während des zweiten Weltkriegs beschädigt. Finanziert durch Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, der Sparkasse Oder-Spree und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung wurden mehrere Holzrestauratorinnen und Restauratoren mit der Wiederherstellung beauftragt. Nadja Jaeckel aus Berlin schnitzte die fehlenden Teile nach und ersetzte die sechs Meter breite Grundplatte aus Eichenholz, Dorothee Schmidt-Breitung und Christoph Schröter (l.) restaurierten Farbe und Vergoldung, und Matthias Schmerbach (r.) aus Falkensee im Havelland ist für die Montage zuständig. Am Montag kamen die über fünfzig Einzelteile in Frankfurt (Oder) an. Ab 5. Mai 2017 wird das Endresultat in der Frankfurter Sankt Gertraud Kirche als Teil der Ausstellung „Bürger, Pfarrer, Professoren - St. Marien in Frankfurt und die Reformation in Brandenburg“?zu sehen sein.