Eisenhüttenstadt (hn). Ein Riesenerfolg war das Musikfest im ausverkauften Feuerwehrmuseum.

Bereits zum vierten Mal kamen die Musikanten des BLAMU JatzOrchestrion aus Weimar nach Eisenhüttenstadt, immer wieder gern, wie sie betonten. Zur Feier des Tages hatten sie Sängerin Vanessa mitgebracht, die hier zum ersten Mal die Band verstärkte.
Ein bisschen Zittern gab es vor Beginn der Veranstaltung, denn auf Grund der Verkehrssituation auf der Autobahn war ein Teil der Band in Zeitverzug geraten. „BLAMU ist eine Band aus Absolventen der Musikhochschule Weimar, die ihren Spaß daran haben, Dixieland, Swing und Schlager, all das was zur heiteren Muse gehört, zu spielen“, sagte Organisator Hartmut Preuß, der sich über die Vielzahl der begeisterten Musikfreunde, die alle ausgesprochen gut drauf waren, freute.
BLAMU - die sechs „Besseren älteren Herren“ Band, macht nicht nur Musik der 30er Jahre, sondern verfolgt ein musikalisches Konzept, das bis hin zur Volksmusik sowie Rock und Pop mit eigenen Titeln reicht, wobei alles mit Spaß, Humor und Witz präsentiert wird. „Wir haben hier ein phantastisches Publikum, vor dem das Spielen richtig Spaß macht“, sagte Bandchef Bernd Klinkhardt. „Im Unterschied zu großen Veranstaltungen, wo das Publikum ganz weit weg ist, ist man hier ja ganz dicht dran, man kann in die Gesichter gucken, und hat Freude dran, wenn alle mitmachen.“ Jeder soll am Ende das Gefühl haben, es sei ein schöner Abend gewesen.
Nach dem Auftakt mit einem zünftigen Marsch übernahm Hartmut Preuß das Mikrofon, um die Gäste zu diesem 40. Konzert zu begrüßen und seinem Kollegen und Namensvetter Jürgen Preuß für die Arbeit zu danken, die dieser in der Vorbereitung des Konzerts mit seinem Team geleistet hatte. Vor fast 22 Jahren begann die Konzertserie, damals vor einem überschaubaren Kreis. „Nun haben wir uns darauf verlassen, dass unsere Stammgäste alle noch jemanden mitbringen“, so Hartmut Preuß, „und das hat geklappt“. Er dankte auch den Sponsoren, die seit Jahren mit dafür sorgen, dass die Konzerte stattfinden können. Jürgen Preuß verwies auf die Aktivitäten seiner Freunde im Feuerwehrverein, die für ausreichend Essen und Trinken sorgten, und äußerte die Bitte, fleißig davon Gebrauch zu machen, denn die Erlöse kämen dem Verein und damit dem Museum zu Gute.