Frankfurt/Oder (eb/gla). Die Gronenfelder Werkstätten feierten Richtfest für einen neuen Schweinestall.

Der Bau des neuen Schweinestalls ist Teil eines umfassenden Konzepts zur Zukunftssicherung des biologischen Landwirtschaftsbetriebs der Gronenfelder Werkstätten. In der Tierhaltung auf dem Landgut Gronenfelde arbeiten aktuell sieben Beschäftigte mit Behinderungen, die unter Anleitung und Begleitung von Fachkräften in der Schweinemast, der Rindermast und der Haltung von Legehennen tätig sind. Der neue Schweinestall ist ein Kaltstall und wird zukünftig Platz für bis zu 41 Mastschweine bieten. Die erzeugten Fleisch- und Wurstwaren werden im Bioladen der Gronenfelder Werkstätten verkauft.
Die Bauarbeiten für den Schweinestall begannen im Oktober 2018 und sollen im März 2019 abgeschlossen werden. Prokurist Jochen Hanschel dankte den beteiligten Bauunternehmen für die gute Zusammenarbeit. Der Dank ging an die Schönherr und Fritsch Bau GmbH, die Buchwald Bauunternehmen GmbH und die Dach- und Bauklempnerei Jens Kind.
Traditionsgemäß verlas Zimmermann Jean-Pierre Pogoda von der Firma Kind den Richtspruch, und Emanuel Hein, Bereichsleiter des Grünen Bereichs der Gronenfelder Werkstätten, schlug den symbolisch letzten Nagel in das Gebälk.
Die Gronenfelder Werkstätten sind eine Stätte der beruflichen und sozialen Rehabilitation für Menschen, die aufgrund einer Behinderung keinen oder noch keinen Arbeitsplatz auf dem Arbeitsmarkt finden konnten. Zurzeit beschäftigt die gemeinnützige Gesellschaft über 400 Menschen. Hauptgesellschafter ist die Wichern Diakonie Frankfurt (Oder).