Groß Lindow (hn). Für den Bau am Glockenturm wurde ein Benefizkonzert veranstaltet.

Na ja, eigentlich ist es ja nur ein kleines Türmchen über dem Portal der Kirche, aber es ist vom Zahn der Zeit so angenagt, dass ein weiteres Glockenspiel zum Einsturz führen könnte.
Eine Reparatur kostet Geld, und das ist knapp. Doch Not macht ja bekanntlich erfinderisch. So hatten Gudrun Grunow, Ehrenälteste der Kirchengemeinde Groß Lindow und Hannes Metze, einer der drei Dirigenten des Orchesters die zündende Idee, ein Benefizkonzert zu organisieren, dessen Erlös in die Sanierung des Glockentürmchens fließen sollte.
Immerhin müssen die Mitglieder der Kirchengemeinde von den Gasamtkosten in Höhe von 50.000 Euro einen Eigenanteil von 15.000 Euro aufbringen. Deshalb sind noch weitere Spenden erwünscht. Schnell war auch Pfarrer Mathias Wohlfahrt mit im Boot, so dass dem Vorhaben nichts mehr im Wege stand.
„Kennen gelernt haben wir uns im vorigen Jahr anlässlich der Orgelweihe”, erinnerte sich Grunow. „Nun gab es das Angebot, innerhalb einer Konzertreihe auch hier aufzutreten.” Alles Weitere war dann nur noch eine Frage der Terminfindung. Eine tolle Idee steuerte Hannes Metze noch bei: Der Kirchenchor solle zum Finale gemeinsam mit dem Orchester auftreten. Noten waren schnell herüber gereicht, so dass die Sängerinnen und Sänger üben konnten. „Leider”, bedauert Gudrun Grunow, „hatten wir nur drei Mal die Zeit dafür, und nun hoffen wir, dass alles gut klappt.”
Schließlich gab es von den Zuhörerinnen und Zuhörern viel Beifall für das gelungene Konzert und für die Künstlerinnen und Künstler als Dankeschön die Einladung zu einem Buffet.