Frankfurt/Oder (gla). Die deutsch-französische Hochschule tagte in der Oderstadt.

Aus diesem Anlass war die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes zu Gast. Sie und die Präsidentin der Hochschule  Professor Dr. Patricia Oster-Stierle wurden in der Marienkirche vom Präsidenten der Europa-Universität Viadrina Professor Dr. Alexander Wöll und Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke begrüßt, auch im Namen des Slubicer Bürgermeisters Tomasz Ciszewicz, der wegen Krankheit verhindert war. Wöll bezeichnete es als Ehre für die Doppelstadt, Ausrichter der Tagung zu sein. In seiner Rede informierte er die Gäste über die Geschichte der Kirche, Universität und Stadt. Er und die Präsidentin der Hochschule erinnerten an die gute Zusammenarbeit zwischen Frankreich, Polen und Deutschland im Weimarer Dreieck.
„Der Ort, ich glaube der ist wirklich gut gewählt“, sagte der Oberbürgermeister, „wir sind hier sehr europäisch unterwegs“. Der französische Einfluss in der Region begann schon in der Zeit, als Brandenburg vor Verfolgung fliehende Hugenotten aufnahm. Als Souvenir überreichte Wilke den Gästen Glückshähne. Der Hahn ist nicht nur das Frankfurter und Slubicer Wappentier, sondern auch inoffizielles Symbol der französischen Nation. Anne-Marie Descôtes lobte die Brückenstadt Frankfurt-Slubice als Beispiel grenzüberschreitender Kooperation und die deutsch-französische Hochschule als „bemerkenswerte Talentschmiede“. „Internationaler Austausch ist eine Grundvoraussetzung für exzellente Hochschulen“, so die Botschafterin. Die Botschafterin und die Präsidentin der Hochschule trugen sich in das Goldene Buch der Stadt und das der Viadrina ein. Anschließend nahmen sie an einer Führung durch die Marienkirche teil.