Seelow (geh). Die guten Beziehungen zwischen den Landkreisen Märkisch-Oderland (MOL) und Gorzowski sollen intensiviert werden.

Derzeit arbeiten die Partner an einer gemeinsamen Initiative zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Infrastruktur. Erst vor wenigen Tagen gab es in Gorzow Wielkopolski eine gemeinsame Beratung, an der unter anderem die polnische Landrätin Malgorzata Domagala mit ihrem Vize Marcin Cyganiak, MOL-Beigeordneter Rainer Schinkel und MOL-EU-Referent Rafal Borowiak teilnahmen.
Hauptthema war die Planung und Abstimmung von gemeinsamen Projekten im Rahmen der europäischen territorialen Zusammenarbeit Interreg V A Brandenburg-Polen für die Jahre 2014 bis 2020. Im ersten Aufruf werden die Partnerkreise einen Förderantrag für die Prioritätsachse II „Anbindung an die Transeuropäischen Netze und nachhaltiger Verkehr” vorbereiten und einreichen. Konkret sollen Abschnitte von Kreisstraßen auf deutscher und polnischer Seite erneuert werden. Als Experten wurden zur Beratung Pawel Tokarczuk, Leiter des polnischen Straßenbauamtes und sein Kollege Przemyslaw Szabat hinzugezogen.
In Märkisch-Oderland sind die Ortsdurchfahrten Platkow und Kiehnwerder der K 6409 und später der Lückenschluss des Fernradwegs R1 für die Förderung vorgesehen.
Die geplanten Projekte werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.