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17.02.17 11:06 Alter: 180 days

Schülerschaft und Lehrkräfte haben mit vielen Gästen 25 Jahre Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe im FriWo gefeiert

Bürgermeisterin Dagmar Püschel: „Ein lebendiges Haus des Lernens”

Gratulation: Eisenhüttenstadts Bürgermeister<br /> Dagmar Püschel (l.) überbrachte Schulleiterin<br /> Ute Tupy die Glückwünsche der Stadt-<br />verwaltung. 	Fotos (2): Jürgen Pahn

Gratulation: Eisenhüttenstadts Bürgermeister
Dagmar Püschel (l.) überbrachte Schulleiterin
Ute Tupy die Glückwünsche der Stadt-
verwaltung. Fotos (2): Jürgen Pahn

Erster Arbeitstag: Landrat Rolf Lindemann<br /> würdigte in seiner Rede den offenen Geist an<br /> der Gesamtschule 3.

Erster Arbeitstag: Landrat Rolf Lindemann
würdigte in seiner Rede den offenen Geist an
der Gesamtschule 3.

Eisenhüttenstadt (hn). Hoch her ging es am 9. Februar 2017 beim Schulfest an der Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe.

Gleich vier Anlässe zum Feiern - die vor 60 Jahren erfolgte Inbetriebnahme des Schulgebäudes, das 25. Gründungsjubiläum der Gesamtschule und darüber hinaus der Geburtstag von Bürgermeisterin Dagmar Püschel sowie der erste Arbeitstag des vor wenigen Tagen neu gewählten Landrates Rolf Lindemann in dieser Funktion.
So war die Schar der Gratulanten groß. Lehrer und ehemalige Lehrer hatten einander viel zu erzählen, lebten auf in den Erinnerungen an damals, an Schüler und Ereignisse, die unvergesslich geblieben sind. Während eines Empfangs in der Kleinen Bühne gab es nicht nur jede Menge Glückwünsche auszutauschen, sondern auch viele Themen für eine interessante Konversation.
Schulleiterin Ute Tupy freute sich, dass so viele Gäste zum Empfang erschienen waren und gab in ihrer Begrüßungsrede einen kleinen Rückblick auf die vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte Schulgeschichte. Besondere Dankesworte richtete sie an den ehemaligen Sozialdezernenten in der Kreisverwaltung und nunmehrigen Landrat Lindemann, mit dem sich in den vergangenen Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit entwickelte. Heute gehöre die Schule zu den im Land Brandenburg noch existierenden 21 Gesamtschulen in öffentlicher Trägerschaft. Hier werden Jugendliche mit unterschiedlichsten Begabungen und unterschiedlichster Herkunft gemeinsam unterrichtet, gefördert, gefordert, auf eine erfolgreiche persönliche und berufliche Zukunft vorbereitet und zu einem adäquaten Schulabschluss geführt.
Bürgermeisterin Dagmar Püschel dankte den Lehrerinnen und Lehrern, die viele Jahre erfolgreich an der Gesamtschule wirkten und verwies bezüglich der Entwicklungen auf dem Schulsektor darauf, dass alles immer wieder anders sei. Sie dankte dem Landkreis als Schulträger dafür, wie wunderbar die Schule saniert und modernisiert wurde. „In dieser Schule passiert sehr viel. Sie ist ein lebendiges Haus des Lernens und alle machen das Beste aus jeder Situation”, so Püschel. „Und ich denke, das ist es, was uns auszeichnet“.
Rolf Lindemann bezeichnete seinen ersten Arbeitstag als Landrat als so etwas wie einen ersten Schultag. Von seinen Kolleginnen hätte er hinsichtlich seines jetzigen Auftritts auch eine kleine Schultüte bekommen. Er würdigte den offenen Geist und die Aufgeschlossenheit, die an der Gesamtschule 3 wirken, diese hätten ihn besonders beeindruckt. Als Vertreter des Schulträgers empfinde Lindemann auch eine besondere Zuständigkeit für die Gesamtschule 3 und betrachte diese als einen guten Gestaltungsraum für die Zukunft, in dem Schüler, Lehrer, Kommune, Landkreis und Land ihren Aufgaben und Verantwortungen nachkommen. Es sei wichtig, Werte zu vermitteln, Persönlichkeiten zu formen und die jungen Menschen auf Rollen einzuüben, die sie später im Leben ausfüllen sollen. Dabei sei es erforderlich, mündige Bürger hervorzubringen, die in der Lage sind, die Gesellschaft der Zukunft zu gestalten, die demokratischen Verhältnisse zu beeinflussen und aktiv zu sein.
Nach einem kleinen Imbiss, zubereitet von Gastronomie-Lehrlingen im QCW unter Anleitung von Küchenmeister und Ausbilder Torsten Kleinschmidt, begaben sich die Gäste in den großen Saal des Friedrich-Wolf-Theaters, wo Schüler und Lehrer ein tolles zweistündiges Programm aufführten, das nicht nur viel Beifall erhielt, sondern immer wieder von Szenenapplaus unterbrochen wurde.
Video-Grußbotschaften aus der Partnerschule in Witebsk (Weißrussland) und ehemaliger Absolventen ergänzten das Programm, worin auch die Sieger des im Rahmen der Sommerkunstschule initiierten Metallplastik-Wettbewerbs prämiert wurden. Aus 23 Entwürfen suchten Schüler und Lehrer die ansprechendsten drei aus: Lisa Schulze, Tassilo Werner und Olivia Seifert konnten jeweils einen Büchergutschein als Prämie entgegen nehmen.
Mit einem Lehrerbeitrag aus dem Musical Cats endete das Programm, nachdem Sängerin Stefanie Matheus als ehemalige Absolventin der Schule ihren großen Auftritt hatte.


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