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17.03.17 11:27 Alter: 8 days

Pflegestützpunkt, Selbsthilfekontaktstelle und das Stadtarchiv bekommen in der Berliner Straße 15/16 Platz

Steffen: „Bedeutender Anlass für die Stadt Beeskow”

Schlüsselübergabe: Frank Steffen (l.) und <br />Sven Wiebicke (r.)  überreichen Ines Pöschke<br /> (2.v.l.), Ramona Weinert (2.v.r.) und Cornelia<br /> Ewert den „Schlüssel” für den neuen Pflege-<br />stützpunkt im Herzen Beeskows.<br />	Foto: David Fischer

Schlüsselübergabe: Frank Steffen (l.) und
Sven Wiebicke (r.) überreichen Ines Pöschke
(2.v.l.), Ramona Weinert (2.v.r.) und Cornelia
Ewert den „Schlüssel” für den neuen Pflege-
stützpunkt im Herzen Beeskows.
Foto: David Fischer

Beeskow (daf). Die Stadt Beeskow und ihre Einwohner dürfen sich über einen neuen Pflegestützpunkt und eine Selbsthilfekontaktstelle freuen.

Der Bürgermeister der Stadt Beeskow, Frank Steffen, eröffnete die Veranstaltung und fügte hinzu, dass dies ein „bedeutender Anlass für die Stadt Beeskow” sei. Die Zahl der Menschen in Beeskow, die über 70 Jahre alt sind, beträgt 1.500 und „unterscheidet sich nicht von anderen Kommunen”, so der Bürgermeister weiter.
In der Berliner Sraße 15 sind nun daher der Pflegestützpunkt mit der Leiterin Cornelia Ewert sowie die Selbsthilfekontaktstelle mit Ramona Weinert zu finden.
Vor allem die Städtebauförderung hatte großen Anteil daran, dass diese Gebäude mit den neuen Inhalten zur Verfügung stehen.
Im Anschluss an den Bürgermeister hatte der Sachverständige Sven Wiebicke das Wort. Dieser erzählte den Gästen wichtige Details zum Bau dieser Gebäude. Beispielsweise waren über dreißig beteiligte Firmen, Ämter und Verwaltungen an diesem Bau beteiligt. Weiterhin gab Wiebicke den Preis des Baus, der 1,3 Millionen beträgt, bekannt. Außerdem ist das Gebäude an der Berliner Straße Nummer 16 ein Einzeldenkmal und steht unter Denkmalschutz.
Danach durfte die Sozialplanerin des Landkreises, Martina Helminiack, einiges zu den Beratungskonzepten erzählen. Im Pflegestützpunkt können zum Beispiel Themen wie die neuen Pflegegrade oder Fragen bezüglich der Leistungen, die einem zustehen, und wie oder wo diese zu beantragen sind, für Pflegebedürftige und deren Angehörige angesprochen werden.
Des Weiteren ist vorgesehen, einen Seniorentreff einzurichten. Die Selbsthilfekontaktstelle unterstützt unterdessen Menschen im Umgang mit Pflegebedürftigen. Neben der Begleitung von bereits vorhandenen Selbsthilfegruppen sollen in Zukunft auch neue Gruppen gegründet werden. Ferner arbeitet die Selbsthilfekontaktstelle auch mit Ärzten, Krankenkassen und sozialen Verbänden zusammen.
Besonderen Dank seitens Martina Helminiack galt der „sehr guten Zusammenarbeit mit der Stadt Beeskow”, und Ramona Weinert und Cornelia Ewert blieben nicht unerwähnt. Schlussrednerin war Ines Pöschke, Direktorin der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs. Denn auch das Stadtarchiv bekommt mit dem neuen Gebäude an der Berliner Straße 16 ausreichend Platz.
Auch Ines Pöschke gab interessante Informationen zum Bestand des Archivs bekannt. So sind beispielsweise etwa 1.600 Zeitungen, darunter die erste Zeitung von 1839 zu begutachten. Außerdem sind Überlieferungen aus dem 14. Jahrhundert zu sehen.
Das Stadtarchiv beschäftigt sich jährlich mit circa 600 Anfragen aus ganz Deutschland, aber auch Europa. Das Archiv kann benutzt werden, in dem Besucher einen Benutzungsantrag ausfüllen. Erst dann kann das Archiv den Nutzern die Unterlagen stellen.


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